Liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir begrüßen Sie herzlich im Praxisnetz der Kinder- und- Jugendärzt*innen Münster e.V., dem Verbund niedergelassener Kinder- und Jugendärzt*innen Münsters und Umgebung.
Mit unserem Kinder- und Jugendärzt*innen-Netz bieten wir Ihnen und Ihren Kindern und Jugendlichen bis 21 Jahre die bestmögliche ambulante Gesundheitsversorgung mit einheitlich hohen Qualitätsstandards. Die enge Kooperation untereinander und mit stationären und ambulanten Spezialeinrichtungen der Kinder- und Jugendmedizin ermöglicht es, die netzinternen Fachkompetenzen und die ambulanten Untersuchungs- und Therapieverfahren sinnvoll zu nutzen und die Zahl und Dauer der Klinikaufenthalte gering zu halten. Machen Sie sich ein Bild von unserem Leistungsspektrum.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Für Terminvereinbarungen wenden Sie sich bitte an die von Ihnen gewählte Kinder- und Jugendarztpraxis. Sie finden diese in der Rubrik links "Praxisverzeichnis".
Für Rückfragen zum Ärztenetz e. V. kontaktieren Sie bitte unsere Netzsekretärin unter der Mail-Adresse: reuter.paednetz@web.de
Auf den nächsten Seiten erhalten Sie praktische medizinische Tipps, Adressen für den Notfall, das Verzeichnis der Mitgliedspraxen des Praxisnetz der Kinder- und- Jugendärzt*innen Münster e.V. und Informationen über wichtige Termine, Aktivitäten und Informationsquellen.
Wichtige Hinweise:
Durch u.g. Maßnahmen sind Sie und Ihr Kind vor Ansteckung in den Praxen geschützt!
Nehmen Sie unbedingt zeitgerechte Termine für Vorsorgen und Schutzimpfungen wahr!
Fehlende oder verspätete Impfungen oder Vorsorgen gefährden Ihr Kind!
AKTUELLE iNFORMATIONEN ÜBER Infekte und Infektionskrankheiten -- Vorgehen bei Infektionsverdacht
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Initiative „Acker“ fördert Ernährungskompetenz durch naturnahes Lernen
Im Rahmen der Bildungsinitiativer „Acker“ sollen Kinder unmittelbar erleben, wie Lebensmittel entstehen. Heranwachsende säen, pflanzen, pflegen und ernten ihr eigenes Gemüse. Dadurch sammeln sie nicht nur Wissen über Ernährung und Natur, sondern lernen auch, was frische Lebensmittel wert sind und warum Nachhaltigkeit nicht abstrakt, sondern ganz praktisch ist
Mit den vielfach ausgezeichneten Programmen AckerRacker für Kitas und der GemüseAckerdemie für Schulen wurden bereits 430.000 Kinder in Deutschland, Österreich und der Schweiz erreicht. Fast 2.000 Schulen, Kitas und Kindergärten nehmen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein and der „Ackerinitiative“ teil. Lerngärten schaffen gesundheitsförderliche Lernorte, insbesondere auch für Kinder, die zuhause nur wenig Kontakt zur Natur haben. Gleichzeitig bieten sie bewusst medienfreie Zeit und fördern Bewegung sowie soziale Kompetenzen.
Mit dem KiFaZ-Acker unterstützt die Initiative Familienzentren dabei, Eltern und Kinder gemeinsam für gesunde Ernährung und nachhaltiges Handeln zu begeistern. So werden Ernährungsbildung und Naturerfahrung nicht nur in Kitas, sondern auch im familiären Alltag verankert – was auch vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) gefördert wird.
Damit möglichst viele Kinder langfristig von diesen Erfahrungen profitieren, setzt Acker bereits bei der Ausbildung pädagogischer Fachkräfte an. Die CampusAckerdemie bringt Gemüseanbau und Bildung für nachhaltige Entwicklung in die Ausbildung angehender Lehrkräfte und Erzieher*innen an Hochschulen. Studierende lernen auf einem eigenen CampusAcker praxisnah, wie sie später selbst Lerngärten in Schulen und Kitas erfolgreich umsetzen können.
Ergänzend vermittelt die FachschulAckerdemie angehenden Erzieher*innen bereits während ihrer Ausbildung praktische Ernährungsbildung und nachhaltigen Gemüseanbau. Gemeinsam mit erfahrenen AckerCoaches erwerben sie das Wissen und die Kompetenzen, Kindern später Natur, gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit anschaulich und alltagsnah zu vermitteln.
Die Auszeichnung des Podcasts durch den Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ) möchte die gesellschaftliche Bedeutung dieses Ansatzes unterstreichen: Gesundheitsförderung beginnt dort, wo Kinder selbst erleben, wie Lebensmittel wachsen – und dabei mit allen Sinnen lernen. Genau dafür setzt sich Acker ein – mit dem Ziel, dass jedes Kind in Kita oder Schule die Möglichkeit erhält, sein eigenes Gemüse anzubauen.
Weitere Infos unter:
- Acker www.acker.co
- Podcast-Episode „ACKER – Wertschätzung wächst mit“
- Pressemeldung BVKJ (11.05.2026): BVKJ-Medienpreis 2026 ehrt Beiträge, die zeigen, wie Schulen oder Kitas zu Orten der Gesundheitsförderung werden
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HPV im Fokus: 8. Bayerische Impfwoche
Unter www.impfwoche.bayern.de finden Interessierte eine Übersicht über die Aktionen während der bayernweiten Impfwoche.
Unter anderen informieren viele Arztpraxen und Apotheken bayernweit über HPV-Impfungen, ärztliche Impfsprechstunden und -angebote.
In einigen Städten gibt es HPV-Informationsstände. Aber auch zuhause können Eltern sowie Heranwachsende sich im Rahmen von Online-Veranstaltungen
aufklären lassen, z.B. bei der kostenfreien Online-Veranstaltungen des BZKF am 8.7.2026: „Unsicher bei der HPV-Impfung? Online-Fragestunde für Eltern – verständlich & anonym“.Weitere Infos unter: www.stmgp.bayern.de
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BVKJ begrüßt höhere Alkohol- und Tabaksteuern und Abschaffung des „begleiteten Trinkens“
Dr. Michael Hubmann, Präsident des BVKJ, betont: „Kinder und Jugendliche müssen besser vor vermeidbaren Gesundheitsrisiken geschützt werden. Deshalb setzen wir uns seit Jahren für eine stärkere Verhältnisprävention ein – von Werbebeschränkungen für ungesunde Lebensmittel über eine Abgabe auf zuckerhaltige Getränke bis hin zu höheren Steuern auf Alkohol, Tabak und Cannabis. Dass die Bundesregierung nun zumindest bei Alkohol und Tabak handeln will, ist erfreulich. Ein Wermutstropfen bleibt allerdings: die Biersteuer soll nicht erhöht werden, und Wein bleibt weiterhin steuerfrei – obwohl gerade diese beiden Getränke von Jugendlichen besonders häufig konsumiert werden.“
Die Gesetzentwürfe sehen vor, die Steuern auf starken Alkohol, Alkopops, Schaumwein und Zwischenerzeugnisse zum 1. Januar 2027 um 20 Prozent zu erhöhen. Gleichzeitig soll die Tabaksteuer in vier aufeinanderfolgenden Schritten von 2027 bis 2030 steigen. Betroffen sind nahezu alle Tabak- und Nikotinprodukte, einschließlich E-Zigaretten und Vapes.
Dr. Tanja Brunnert, Bundespressesprecherin des BVKJ, erklärt: „Vapes sind gerade bei Jugendlichen besonders beliebt – nicht zuletzt wegen ihrer süßen und fruchtigen Aromen. Dass diese Produkte künftig ebenfalls höher besteuert werden sollen, ist ein wichtiger Schritt. Konsequent wäre allerdings, wenn Deutschland dem Beispiel anderer Länder folgen und aromatisierte E-Zigaretten sogar ganz verbieten würde.“
Neben den Steuerplänen unterstützt der BVKJ auch die angekündigte Abschaffung des sogenannten „begleiteten Trinkens“. Bislang dürfen 14- und 15-Jährige in Begleitung einer personensorgeberechtigten Person Bier, Wein oder Sekt konsumieren. Diese Ausnahmeregelung soll bald entfallen, wie eine Sprecherin des Bundesfamilienministeriums bereits im März bestätigte. „Alkohol ist kein gewöhnliches Genussmittel, sondern ein gesundheitliches Risiko, gerade für das sich entwickelnde Gehirn junger Menschen. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich, dass diese Ausnahmeregelung künftig entfallen soll“, so Brunnert.
Der BVKJ sieht in den aktuellen Vorhaben wichtige Bausteine einer modernen Präventionspolitik. Gleichzeitig mahnt der Verband, Prävention nicht an anderer Stelle durch die GKV-Finanzreform wieder zu schwächen. Hubmann macht deutlich: „Es wäre widersprüchlich, einerseits die Verhältnisprävention zu stärken und gleichzeitig die individuelle medizinische Prävention durch Sparmaßnahmen zu gefährden. Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen müssen dauerhaft geschützt bleiben, und die Entbudgetierung der Kinder- und Jugendmedizin darf nicht wieder ausgehöhlt werden.“
Pressemeldung BVKJ
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