Liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir begrüßen Sie herzlich im Praxisnetz der Kinder- und- Jugendärzte Münster e.V., dem Verbund niedergelassener Kinder- und Jugendärzte Münsters und Umgebung.

Mit unserem Kinder- und Jugendärztenetz bieten wir Ihnen und Ihren Kindern die bestmögliche ambulante Gesundheitsversorgung mit einheitlich hohen Qualitätsstandards. Die enge Kooperation untereinander und mit stationären und ambulanten Spezialeinrichtungen der Kinder- und Jugendmedizin ermöglicht es, die netzinternen Fachkompetenzen und die ambulanten Untersuchungs- und Therapieverfahren sinnvoll zu nutzen und die Zahl und Dauer der Klinikaufenthalte gering zu halten. Machen Sie sich ein Bild von unserem Leistungsspektrum.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Für Terminvereinbarungen wenden Sie sich bitte an die von Ihnen gewählte Kinder- und Jugendarztpraxis. Sie finden diese in der Rubrik links "Ärzteverzeichnis".

Für Rückfragen zum Ärztenetz e. V. kontaktieren Sie bitte unsere Netzsekretärin unter der Mail-Adresse: reuter.paednetz@noSpam.web.de

Auf den nächsten Seiten erhalten Sie praktische medizinische Tipps, Adressen für den Notfall, ein Ärzteverzeichnis der Mitgliedspraxen des Praxisnetz der Kinder- und- Jugendärzte Münster e.V.  und Informationen über wichtige Termine, Aktivitäten und Informationsquellen.

Wichtige Hinweise:

Durch u.g. Maßnahmen sind Sie und Ihr Kind vor Ansteckung in den Praxen geschützt!
Nehmen Sie unbedingt zeitgerechte Termine für Vorsorgen und Schutzimpfungen wahr!
Fehlende oder verspätete Impfungen oder Vorsorgen gefährden Ihr Kind!


AKTUELLE iNFORMATIONEN ÜBER Infekte und Infektionskrankheiten -- Vorgehen bei Infektionsverdacht

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  • Optimales Sehen und Sicherheit beim Sport

    Mit der Kampagne „Schon an die Sportbrille für Ihr Kind gedacht?“ will ein Bündnis Kinder und Jugendliche, Eltern, Trainerinnen/Übungsleiter, Lehrkräfte, Augenärzte, Kinder- und Jugendärzte sowie Augenoptiker erreichen. Das Bündnis möchte sie an Orten wie Schule, Verein, Arztpraxis oder Optikgeschäft über das Thema „Gutes Sehen im Sport“ und die dazu passenden Sehhilfen informieren: die schulsporttaugliche, DIN-getestete Brille oder alternativ Kontaktlinsen. Ziel ist es, die Menschen für die Notwendigkeit einer adäquaten Korrektur der Fehlsichtigkeit zu sensibilisieren.

    Schlechtes Sehen als Handicap

    Schlechtes Sehen stellt im (Schul-)Sport bekanntermaßen ein Handicap dar. Fehlsichtige Kinder erzielen schlechtere motorische Leistungen als augengesunde/normalsichtige Kinder und sind verstärkt Gefahren ausgesetzt. Etwa 20% der Schülerinnen und Schüler tragen im Alltag eine Sehhilfe, meist Brillen. Jedes zweite Kind aus dieser Gruppe verwendet aber beim Schulsport keine Sehhilfe. „Da in Kindheit und Schulzeit die Grundlagen lebenslangen Sporttreibens gelegt werden, muss man auch im visuellen Bereich die Voraussetzungen schaffen, dass Sportunterricht für fehlsichtige, korrekturbedürftige Kinder bestmöglich ablaufen kann und dass so eine optimale körperliche Entwicklung möglich ist", heißt es seitens des Bündnisses.

    Schul- und Vereinssport tragen darüber hinaus entscheidend zur körperlichen und geistigen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen bei. Ziel der Kampagne ist es deshalb, den Zusammenhang zwischen Sehleistung und der schulischen wie motorischen Leistung aufzuzeigen und die Verbreitung DIN-konformer, schulsporttauglicher Brillenmodelle – und damit die Sicherheit im Schul- und Vereinssport – zu fördern. Die schulsporttaugliche Brille nach der 2021 etablierten DIN 58184 soll einen erhöhten Widerstand gegen mechanische Einwirkungen bieten und kein zusätzliches Risiko für Verletzungen darstellen. Im Mittelpunkt stehen laut des Bündnisses die Sicherheit und optimales Sehen für fehlsichtige Kinder im (Schul-)Sport.

    Pressemeldung der Ruhr-Universität Bochum
     

    Materialien-Download (Plakate usw.) sowie Hintergrundinfos
     

     

  • Hitzeschutz ist Kinderschutz!

    Aufgrund der im Vergleich zum Körpergewicht größeren Körperoberfläche ist die Gefährdung von Kleinkindern durch nicht ausreichende Flüssigkeitszufuhr und darauffolgende Überhitzung ungleich größer als bei Erwachsenen. Achenbach empfiehlt daher leichte Kleidung, ausreichend große Trinkmengen und Meidung allzu warmer Orte. Sein Rat: „Zwischen 10 und 17 Uhr bleibt man an heißen Tagen mit Babys und Kleinkindern lieber in kühlen Innenräumen.“ Bei aktiven Abkühlmaßnahmen wie z.B. Planschbecken weist Achenbach darauf hin, dass diese von Kleinkindern ausschließlich unter Aufsicht genutzt werden sollten.

    Aber auch Jugendliche können bei großer Hitze Probleme bekommen. „In der Praxis und auch im Notdienst habe ich in den letzten Tagen nicht wenige Jugendliche gesehen, die eindeutig zu wenig getrunken haben. Kopfschmerzen, Unwohlsein, Schwäche und sogar fieberhafte Temperatur – die Eltern stellten die Jugendlichen wegen Infektverdacht vor, aber es handelte sich um Überhitzung.“ Auch hier gilt es, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten und anstrengende körperliche Aktivität in großer Hitze zu unterlassen. Achenbach dazu: „Nicht ohne Grund gibt es in Ländern wie Spanien oder Italien, die mehr Erfahrung mit Hitze haben, eine Siesta. In der Zeit der größten Hitze sollte man langsam machen.“

    Bei trotzdem bestehenden Beschwerden stehen die Kinder- und Jugendärzt*innen natürlich immer zur Verfügung, in Praxis, Notdienst oder Klinik. Achenbach meint einschränkend: „Ein angemessenes Verhalten bei Hitze kann jedoch helfen, die meisten Arztvorstellungen zu vermeiden. Hitzeschutz ist Krankheitsvorbeugung. Hitzeschutz ist Kinderschutz!“

    Weiterführende Informationen:

    BVKJ-Pressemeldung
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    Dies ist eine Pressemeldung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ). Der Abdruck dieser Pressemeldung oder von Teilen des Artikels ist unter folgender Quellenangabe möglich: www.bvkj.de. Bei Veröffentlichung in Online-Medien muss die Quellenangabe auf diese Startseite oder auf eine Unterseite verlinken. Fotos und Abbildungen dürfen grundsätzlich nicht übernommen werden.

     

  • Längere Schlafdauer und früheres Zubettgehen wirken sich positiv auf Blutdruck aus

    Dr. Amy J. Kogon, M.D., von der Perelman School of Medicine an der University of Pennsylvania in Philadelphia und ihre Kolleg*innen führten eine retrospektive Studie mithilfe der ambulanten Blutdrucküberwachungsdaten und der Selbstauskunft über Schlafdaten von Patient*innen durch, die zur Untersuchung von erhöhtem Blutdruck an eine pädiatrische Nierenfachklinik überwiesen wurden.

    Die Stichprobe umfasste 539 Patienten (Durchschnittsalter 14,6 Jahre), von denen 56% die Kriterien für Bluthochdruck erfüllten. Die durchschnittliche Schlafdauer betrug 9,1 Stunden pro Nacht. Die Proband*innen schliefen durchschnittlich um 23:06 Uhr ein und standen durchschnittlich um 8:18 Uhr auf.

    Die Wissenschaftler*innen beobachteten einen Zusammenhang zwischen längerer Schlafdauer und besseren Blutdruckwerten am Tag.

    Schlechtere Blutdruckwerte tagsüber wurden in Verbindung mit späterem Einschlafen beobachtet. Über Geschlecht, Alter, Body-Mass-Index und die Wochentage hinweg erwiesen sich die Assoziationen als konsistent.
    „Dies deutet darauf hin, dass Maßnahmen zur Optimierung der Schlafdauer und des Einschlafens als nicht-pharmakologische Therapie zur Verbesserung des Blutdrucks und zur Verringerung des Bluthochdrucks bei Kindern und die damit verbundenen Komplikationen dienen könnten“, schreiben die Autor*innen.

    Quellen: MedicalXpress, Pediatrics