Aktivitäten

Seit November 2020 erfolgt die Behandlung von Kindern und Jugendlichen, die den ärztlichen Notfalldienst (im Clemens-Hospital) mit Infektsymptomatik aufsuchen, in speziell aufgestellten Containern mit Behandlungsräumen. Damit ist es möglich, Infektpatienten von Patienten ohne Infekterkrankungen zu trennen und die Ansteckungsgefahr zu minimieren.

Falls Sie ärztlichen Rat oder Hilfe benötigen:
Während der Sprechzeiten rufen Sie in Ihrer Kinder- und Jugendarztpraxis an und lassen sich dort beraten und einen Termin geben.

Außerhalb der Sprechzeiten, wenden Sie sich an die Notdienstpraxis im Clemens-Hospital Münster.
Bei akuten Erkrankungen fahren Sie direkt dorthin. Keine telefonische Terminvergabe.

Als aktuelle Problematik (Stand Oktober 21) erweisen sich die Engpässe bei der stationären Aufnahme von Kindern durch den kinder- und jugendärztlichen Notdienst. Die derzeitige Infektwelle und die reduzierten Bettenkapazitäten in den Kinderkliniken durch fehlendes Pflegepersonal führen zu belastenden Situationen für Kinder, Eltern und notdiensthabende Ärzte.
Es wurde ein diesbezügliches Schreiben vom Vorstand des Netzes an die Geschäftsführungen der Kliniken formuliert. Weiterhin erscheint es unumgänglich, die Öffentlichkeit und die Politik dafür zu sensibilisieren.
Ausdrücklich bitten wir auch die Eltern, ihre Sorgen an Öffentlichkeit, Presse und Politik zu tragen, um damit zu helfen, die entstandenen Engpässe in der Versorgung kranker Kinder rasch zu beheben.

Wichtige Hinweise:

Durch o.g. Vorgehen sind Sie und Ihr Kind vor Ansteckung in den Praxen geschützt!

Nehmen Sie unbedingt zeitgerechte Termine für Vorsorgen und Schutzimpfungen wahr!

Fehlende oder verspätete Impfungen oder Vorsorgen gefährden Ihr Kind!

Zahlreiche Praxen bieten die Corona-Impfung für Jugendliche u. teilw. auch Eltern an, soweit der Impfstoff für diese Personen- und Altersgruppen zugelassen ist. Fragen Sie in Ihrer Praxis nach !